Die zu segelnde Route:
- Wolgast- Rostock
- vom 2.August bis 9. August 2011
- Start: gegen Mittag in Wolgast
- Ende: gegen Mittag in Rostock
- Fotos: zum anschauen in 5 Wochen ;)
Weitere Infos: http://www.nobilecrew.de/dasschiff.php
Ich hoffe Ihr findet auch so Gefahlen am Schiff?!
Ps: Die Kleidung, *peinlich*, zeige ich euch auch danach ....stellt euch das schlimmste vor, und ihr habt einen Touch wie schlimm es ist.
Eure Lisa.
Ich wünsche euch allen wunderschöne Ferien, wenn Ihr wollt könnt Ihr auch hier eure Erlebnise erzählen
Der Törnbericht.
Hallo ihr Lieben! Mein diesjähriger Jugendweihetörn begann am 02.08. in Wolgast bei strahlendem Sonnenschein. Da die anderen Trainees etwas später als erwartet anreisten, wurde die Grundeinweisung noch im Hafen gemacht und wir nahmen die aufgehende Rügen-Brücke um 16.45 Uhr. Unter den ersten erwartungsvollen Blicken motorten wir nach Peenemünde und teilten uns nach dem Abendessen auf, um wahlweise den Strand oder die Duschen zu besuchen. Ich war natürlich am Strand wo auch 2 andere Männer saßen und uns wahrscheinlich fotografierten. Warum? Weil wir in der untergehenden Sonne aussahen als hätten wir nichts an.Mein erster richtiger Segeltag führte dann vorbei am allseits beliebten Kreidefelsenmotiv und die Kameras wurden gezückt. Bei einem angenehmen Lüftchen versuchten wir uns an den ersten anstrengenden Wenden, die wir dann mit Motor vollendeten. Aber das hört sich leichter an als es war. Man musste nämlich sich an die Seile hängen, oder wie der echte Seemann sagen würde: Sich richtig reinhängen und nicht zu nah an die Nagelbank kommen, um in irgend einer Art und Weise ein bischen Lse rausholen. Wir hatten eine ruhige Ankerwache vor Hiddensee und erfrischten unsere müden Knochen am Morgen mit einem kurzen aber atemberaubenden Sprung in die ziemlich kalte Ostee – zu welchem sich allerdings eher die Mädchen überwinden konnten ( und es war so arschkalt das du dich freiwillig wie ein Leistungssportler bewegt hast). Den Donnerstag verbrachten wir mit schönem segeln, unter anderem mit unseren ersten geglückten Wenden ohne Motor – nach dem herauskam, dass es sich „nur“ um Übungswenden handelte ( es waren 3 hintereinadner oder so..total sinnlos..), durften sich Reimar und Conny( die Kapitänin) einige vorwurfsvolle Mienen anschauen. Abends legten wir im dänischen Gedser an und erkundeten auf der Flucht vor den Mücken – eindeutige Konkurrenz für Peenemünde! – den Industriehafen. Dort wurden die Thüringer unter uns von einigen Arbeitern sofort als Eisenacher enttarnt und Reimar ( einer der Stammcrew) stellte auf unsere verwunderten Blicke hin die taktvolle Frage, ob wir eigentlich auch Hochdeutsch sprechen könnten ... Trotzdem verbrachten wir den restlichen Abend friedlich und gemeinsam bei der hübschen Hafenkneipe, die leider schon geschlossen hatte, sodass wir die Vorpiek plündern mussten.Auch den Freitag nutzten wir im Hinblick auf die Schlechtwetterwarnung zum ausgiebigen Segeln und bewiesen immer mehr, wie gut unsere Crew schon als Team zusammengewachsen war. Zu dem wechselhaften Wetter gehörte auch manche Überraschung. So auch dieser wunderschöne sonnige Abend, an dem wir vor Kühlungsborn ankerten. Nach ausgiebigem Baden im Sonnenuntergang mit zugehörigem Springen vom Klüverbaum ( von dem abstehenden Ast ganz vorne am Boot) und Ausprobieren des Dinghis ( liebevoller Name des Motorbootes, genauso wie der Ofen Katharina hieß..) gabs dann für alle Unermüdlichen noch die Erlaubnis zum Landgang - Eine beinahe geisterhafte Stille breitete sich auf dem Schiff aus ... ;) und die volle Party an Land. Am nächsten Tag ging es dann wieder Richtung Dänemark, wir erreichten wir mit Großsegel, Fock und Klüver ( alles 3 Segel an versch. Stellen) Höchstgeschwindigkeiten von 8,4 Knoten und waren damit auch höchst zufrieden. Signe entdeckte das Funken als neues Hobby für sich, denn die Hafenmitarbeiter aus Rodby fühlten sich - trotz Connys großer Mühen – nicht angesprochen und wir hatten Glück, jemand dänisch sprechenden dabei zu haben. Da es dort einen tollen Grillplatz gab, arbeitete nach einer kurzen Planänderung die gesamte Crew ( bis auf die paar hier vergessenen zu erwähenden Leute die getragen haben und sich abgeschleppt haben damit wir nicht auf den Gras sitzen mussten..) unter Hochdruck in der Kombüse und konnte sich danach eines super Timings und Teamplays rühmen. Später wurden dann die kostenlosen Duschen ausprobiert und wir teilten uns auf für den Landgang in Richtung Ort bzw. Stadt (Wobei die Kleinen eher verstecken und fangen gespielt haben, sich versch. Urlaubsbilder angeschaut haben, den Himmel beobachtet haben, spazieren am Hafen waren, Rad auf der Straße geschlagen haben und vorallem viel gelacht und es duster in Rodby gemacht haben.Mehr oder weniger entspannt beobachteten wir dann das beeindruckende Schauspiel des heraufziehenden Gewitters über dem Meer und ließen – nach dem Genuß einiger Hopfengetränke – unserer Fantasie freien Lauf, die dann die Fähren wahlweise zu riesigen Lampenfischen und aggressiven Elektrohunden machte. Ein großer Teil unserer Trainees machte es sich an Deck bequem, zog später aber in die Messe um, wo am nächsten Morgen die restliche Crew ( also die die das frühstück ab um 7 vrbeireiten mussten- ich auch und ihc war um 3 unter einem Tisch eingeschlafen..) reichlich verwundert über manche Mumie stolperte ;) Der letzte Tag auf See begann sehr unfreundlich mit Regen und Windstärke 6-7 und Böen 9, sodass wir schon im Hafen das erste Reff einbanden. Draußen bemerkten wir aber recht schnell die Notwendigkeit des zweiten. Nachdem man sich an das erste Schaukeln gewöhnt hatte ( mit genung Tabletten^^), gab es sehr viel Spaß mit den überkommenden Wellen. Langsam wurde der Tag aber schöner, die Wolken verzogen sich und die Sonne kam ein wenig heraus. Schnell wurde die letzte Chance zum Abschicken der dreisprachigen Flaschenpost genutzt ( die Idee war meine und mitgeholfen habe alle) – verzweifelt wollte man das einzige noch auffindbare Glas – ein Gurkenglas – verwenden. Doch der Maschinist opferte bereitwillig eine Flaschen „Schiffsöl“ (haha), eindeutig an dem Schiff vorne drauf zu identifizieren ;) Kurz vor Rostock wanderte sie dann ins Meer. In Warnemünde begannen wir mit unserem Wink-Marathon, der jedoch nur spärlich bzw. gar nicht erwidert wurde ( auser von denen die auf den ganz großen Schiffen waren). Später legten wir uns ins Päckchen mit der Fortuna, genossen ein leckeres Abendessen und bekamen Besuch von einem ehemaligen Nobilesegler, bis wir vor dem Regen flüchteten. Ich und Imke( ein wunderbares Mädchen) sind dann noch einmal ins Rigg ( also auf den Mast geklettert), wir hatten zwar einen Gurt um mussten uns jedoch nicht bei jeden Schritt festmachen. Ich hätte wahrscheinlich noch mehr Angst dann gehabt, und haben einen wunderbaren Sonnenuntergang erlebt. Am Montag, der aufgrund von Sturmwarnung, und wir waren ja eh schon in Rostock, ein Hafentag werden musste, besuchten wir die „Traditionsschiff Typ Frieden“ im IGA Park, zu der uns der Weg über überschwemmte Brücken führte – und wir dachten schon, einen Tag lang könnten wir trockene Füße behalten ;) - Doch aber nicht auf einem Segeltörn. Auf der Rückfahrt begann ein ordentlicher Regenguß, der uns jedoch nicht von einem kurzen Stadttrip vor dem Abendessen abhalten konnte. Beim darauffolgenden Abwasch erfreute uns Reimar mit der Lesung der aktuellen Horoskope aus der POPCORN und brachte so einige Geheimnisse ans Licht ... Natürlich folgte am nächsten Tag die Grundreinschiffreinigung, die allerdings nicht mit minder viel Spaß und Elan als sonst ausgeführt wurde. Mit dem Austeilen der Seemeilenbestätigungen und einer Feedbackrunde (die sehr positiv ausfiel) nahte dann der Abschied. Nach einem letzten Gruppenfoto auf dem Klüverbaum und vielen Umarmungen fuhr dann der Bus mit den Trainees wieder gen Thüringen, natürlich nicht ohne vorher vielmals ein baldiges Wiederkommen beteuert zu haben ;) Was wir ja auch einhalten werden.
Liebe Grüße eure Lisa.
ps: Ein großes Lob an Anne die den Post vorgeschrieben hat.
Zum mast hinauf..hier sieht man die Klau..
Rostock satnd an der Messe zum IGA Park bis zu 3ocm unter Wasser, 2m neben uns war das Wasser 5,3o tief...
kein kommentar...
Gruppenfoto, auf dem Klüverbaum...in Abscheidstimmung..nn vorne im Bild die Fortuna..unsere Päckchennachbar...aber wir sind a viel höher und b viel schöner gewesen :D

Wo befindet sich in Wolgast (Übergang zur Insel Usedom) die "Rügen-Brücke" ? .... und was hältst Du von dem Spruch: Satzzeichen können Leben retten ?? ... ,O)
AntwortenLöschen.... egal: war - so scheint es - eine Schöne Woche.
heaii sry. ähm du weißt sich was ich meine :D ja es war eine wundervolle woche :D
AntwortenLöschenbeste grüße.
ps: kenne ich dich?
geile seite muss ich sagen und ja die woche war end geil hoffe wir sehen uns in einer woche
AntwortenLöschenhey meine süße, danke für die blumen...
AntwortenLöschenund ja es war eine wundervolle zeit...
beste grüße aus mosbach, ach und wenn noch jemand anderes von der guten alten nobile das hier liest: ganz liebe grüße und danke, danke für die tolle zeit mit euch allen, es hat mega viel spaß gemacht und immer wieder gern...
=) lg imke ... fühlt euch umarmt meine neuen freunde... :D
=)
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